Ziel des Workshops war es, den internationalen Austausch zu fördern und das Bewusstsein der Studenten für Themen wie Lehmbau, Revitalisierung historischer Gebäude und die Beteiligung der lokalen Bevölkerung zu schärfen. In kleinen internationalen Gruppen entwickelten die Studenten eigene Konzepte, wie historische Lehmbaustellen im Oman unter Einbeziehung der lokalen Bevölkerung revitalisiert werden könnten.
Zum Auftakt der Veranstaltung diskutierten Experten aus Wissenschaft, Planung und Praxis unterschiedliche Perspektiven auf nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung, Tourismus, kulturelles Erbe und lokale partizipative Prozesse. Ergänzt wurde das Programm durch einen Vortrag von Prof. Frank Eckardt von der Deutschen Botschaft in Muscat über zivilgesellschaftlich geführte Transformationsprozesse in Ostdeutschland. Die Diskussionen und Vorträge boten einen wichtigen Rahmen, um konzeptionelle Fragen zu partizipatorischen Ansätzen und lokalen Herausforderungen in einem internationalen Austausch zu kontextualisieren.
Die folgenden Tage des Programms führten die Gruppe zu historischen und landschaftlich reizvollen Orten wie Birkat Al Mouz, Misfat Al Abriyyin und Al Hamra, wo sie teilweise von lokalen Akteuren begleitet wurden und Einblicke in traditionelle Bewässerungssysteme (aflaj) erhielten.
Der Workshop stärkte den akademischen Austausch, die Zusammenarbeit zwischen den teilnehmenden Institutionen und das Verständnis für die Herausforderungen einer nachhaltigen Stadtentwicklung im omanischen Kontext.