Über das Projekt

Workshop in Weimar (Photo: Barbara De Andrade)
„Inclusive Cities“ ist eine sich entwickelnde akademische Kooperation, die Hochschulen und gesellschaftliche Partner aus Deutschland, dem Libanon, Oman und Ägypten zusammenbringt, um städtische Räume inklusiver zu verstehen und zu gestalten.

Das vom DAAD geför­derte Pro­jekt zielt dar­auf ab, den regio­nen­über­grei­fen­den Dia­log zwi­schen Hoch­schu­len in Deutsch­land und der mus­li­mi­schen Welt durch eine fach­spe­zi­fi­sche aka­de­mi­sche Zusam­men­ar­beit anzu­re­gen, zu fes­ti­gen und nach­hal­tig zu stär­ken, wobei der ent­schei­dende Zusam­men­hang zwi­schen der bür­ger­na­hen Betei­li­gung an der Stadt­pla­nung und den über­ge­ord­ne­ten Idea­len der Inklu­sion und Nach­hal­tig­keit im Mit­tel­punkt steht.

Das Pro­jekt befasst sich mit dem Thema Inklu­sion in der Stadt­pla­nung und im öffent­li­chen Raum und för­dert diese; dabei liegt ein beson­de­rer Schwer­punkt dar­auf, zu ver­ste­hen, wie städ­ti­sche Räume in unter­schied­li­chen sozio­kul­tu­rel­len Kon­tex­ten und unter ver­schie­de­nen städ­ti­schen Gege­ben­hei­ten geplant, erlebt und ver­än­dert werden.

trägt zu kon­text­sen­si­ble­ren und inklu­si­ve­ren Ansät­zen in der Stadt­pla­nung und ‑gestal­tung bei.

Leit­bild – Was wir anstreben

„Inclu­sive Cities“ hat sich zum Ziel gesetzt, den regio­nen­über­grei­fen­den Dia­log und die Zusam­men­ar­beit zwi­schen sei­nen Part­nern zu för­dern und zu stär­ken, um Stadt­räume auf inklu­si­vere Weise zu ver­ste­hen und zu gestalten.

„Inclu­sive Cities“ schafft inter­ak­tive Räume für Dia­log, Erkun­dung, gegen­sei­ti­ges Ler­nen, gemein­same Refle­xion und die koope­ra­tive Erfor­schung inklu­si­ve­rer und nach­hal­ti­ge­rer Ansätze der Stadt­entwicklung. Durch eine breite Palette an Aus­tausch­for­ma­ten bie­tet das Pro­jekt Stu­die­ren­den, For­schen­den, Leh­ren­den, sozia­len Akteu­ren und Prak­ti­kern die Mög­lich­keit, Wis­sen aus­zu­tau­schen, Per­spek­ti­ven und Metho­den zu tei­len, Ansätze und Erfah­run­gen zu ver­glei­chen, von­ein­an­der zu ler­nen und Über­le­gun­gen dazu anzu­stel­len, wie gemein­schafts­ba­sierte Parti­zipation eine inklu­si­vere und nach­hal­ti­gere städ­ti­sche Zukunft in unter­schied­li­chen städ­ti­schen Kon­tex­ten för­dern kann./ Diese Aus­tausch­ver­an­stal­tun­gen befas­sen sich mit The­men wie Zuge­hö­rig­keit, räum­li­che Gerech­tig­keit, Pla­ce­ma­king, inklu­si­ver Stadt­ge­stal­tung und nach­hal­ti­ger Stadtentwicklung.

Durch die Zusam­men­füh­rung von Hoch­schu­len und gesell­schaft­li­chen Part­nern aus unter­schied­li­chen städ­ti­schen Kon­tex­ten zielt das Pro­jekt dar­auf ab, sich wei­ter­ent­wi­ckelnde Struk­tu­ren zu schaf­fen, die die­sen Dia­log auf­recht­erhal­ten und in den teil­neh­men­den Ein­rich­tun­gen ver­an­kern. Auf diese Weise för­dert das Pro­jekt Lehre, For­schung und den aka­de­misch-gesell­schaft­li­chen Dia­log, die auf viel­fäl­tige städ­ti­sche Rea­li­tä­ten ein­ge­hen und zu inklu­si­ve­ren, par­ti­zi­pa­ti­ve­ren und nach­hal­ti­ge­ren Ansät­zen der Stadt­entwicklung beitragen. 

Ziele

Das Pro­jekt ver­folgt fünf Hauptziele:

  1. Fes­ti­gung einer nach­hal­ti­gen Part­ner­schaft | Auf­bau, Fes­ti­gung und Pflege einer trag­fä­hi­gen, spe­zia­li­sier­ten und dia­log­ori­en­tier­ten Part­ner­schaft zwi­schen den betei­lig­ten Insti­tu­tio­nen in Deutsch­land, im Liba­non, in Oman und in Ägypten.
  2. Lehr­plan­ent­wick­lung | Unter­stüt­zung der gemein­sa­men Ent­wick­lung und Durch­füh­rung (the­ma­tisch und päd­ago­gisch) ver­bes­ser­ter, rele­van­ter Lehr­for­mate an den teil­neh­men­den Partnerinstitutionen.
  3. Wei­ter­bil­dung | Den Stu­die­ren­den, For­schen­den, Nach­wuchs­wis­sen­schaft­lern und Lehr­kräf­ten der teil­neh­men­den Ein­rich­tun­gen viel­fäl­tige Mög­lich­kei­ten für den wis­sen­schaft­li­chen Aus­tausch, inter­kul­tu­rel­les Ler­nen und beruf­li­che Wei­ter­ent­wick­lung bie­ten .
  4. Leit­the­men für den Dia­log | Die The­men Parti­zipation, Inklu­sion und städ­ti­sche Nach­hal­tig­keit als gemein­same the­ma­ti­sche Schwer­punkte für Lehre, For­schung und den kon­ti­nu­ier­li­chen Dia­log an den teil­neh­men­den Hoch­schu­len eta­blie­ren und fes­ti­gen sowie Platt­for­men zur Ver­brei­tung rele­van­ter Ergeb­nisse bereitstellen.
  5. Ver­net­zung mit der Zivil­ge­sell­schaft | Auf­bau und Stär­kung von Ver­bin­dun­gen zwi­schen Hoch­schu­len, der Zivil­ge­sell­schaft und loka­len städ­ti­schen Akteu­ren zur För­de­rung der bür­ger­na­hen Teil­habe im städ­ti­schen Kontext.

Räum­lich­kei­ten | Unser Aus­gangs­punkt

„Inclu­sive Cities“ und sein wis­sen­schaft­li­cher Ansatz basie­ren auf den fol­gen­den mit­ein­an­der ver­knüpf­ten Prä­mis­sen bzw. zugrunde lie­gen­den Thesen:

  • Die Betei­li­gung an der Stadt­pla­nung ist kon­text­ab­hän­gig; sie wird maß­geb­lich von spe­zi­fi­schen sozia­len, poli­ti­schen, kul­tu­rel­len und insti­tu­tio­nel­len Rah­men­be­din­gun­gen geprägt. Par­ti­zi­pa­tive Ansätze las­sen sich daher nicht ein­fach unver­än­dert von einem Kon­text auf einen ande­ren übertragen. 
  • Ein kon­text­über­grei­fen­der Dia­log und ver­glei­chen­des Ler­nen kön­nen sowohl gemein­same Her­aus­for­de­run­gen als auch wesent­li­che Unter­schiede auf­zei­gen und somit neues Wis­sen generieren.
  • Eine inklu­sive städ­ti­sche Zukunft lässt sich nicht allein durch tech­ni­sche Lösun­gen gestal­ten. Sie erfor­dert Dia­log, ein Ver­ständ­nis für den jewei­li­gen Kon­text und die aktive Aus­ein­an­der­set­zung mit den Lebens­er­fah­run­gen der Gemeinschaften. 

Ethos | Wofür wir stehen

Das Pro­jekt betrach­tet die inter­na­tio­nale Zusam­men­ar­beit als einen Pro­zess des gegen­sei­ti­gen Ler­nens und des Dia­logs und nicht als ein­sei­ti­gen Wis­sens­trans­fer. Es zielt dar­auf ab, Räume zu schaf­fen, in denen unter­schied­li­che Erfah­run­gen, Wis­sens­for­men und städ­ti­sche Rea­li­tä­ten auf Augen­höhe auf­ein­an­der­tref­fen können. 

Ihre Arbeit ist daher geprägt von Offen­heit gegen­über und Respekt vor kon­tex­tu­el­len Unter­schie­den, von gegen­sei­ti­gem Aus­tausch und kri­ti­scher Refle­xion. Anstatt nach uni­ver­sell anwend­ba­ren Lösun­gen zu suchen, nutzt die Part­ner­schaft den Dia­log und das ver­glei­chende Ler­nen, um zu unter­su­chen, wie Ansätze für eine inklu­sive Stadt­entwicklung in unter­schied­li­chen Kon­tex­ten ver­stan­den und ange­passt wer­den können. 

Das Pro­jekt betrach­tet die städ­ti­sche Inklu­sion daher nicht als fes­tes Modell oder als rein tech­ni­sche Frage, son­dern als einen kon­text­sen­si­ti­ven Pro­zess, der von Parti­zipation, loka­lem Wis­sen, sozia­ler Ver­ant­wor­tung und kri­ti­scher Refle­xion abhängt.

Akti­vi­tä­ten

Das Pro­jekt wird durch mit­ein­an­der ver­knüpfte Akti­vi­tä­ten umge­setzt, dar­un­ter gemein­sam wei­ter­ent­wi­ckelte Lehr­for­mate, gemein­same Workshops/Sommerschulen, Dia­log- und Sym­po­si­ums­ver­an­stal­tun­gen, zweck­ge­bun­dene Forschungs­aufenthalte sowie öffent­lich zugäng­li­che Ergeb­nisse. Zusam­men sol­len diese Akti­vi­tä­ten struk­tu­rierte Mög­lich­kei­ten für Aus­tausch, Refle­xion und Zusam­men­ar­beit über ver­schie­dene aka­de­mi­sche und städ­ti­sche Kon­texte hin­weg schaffen. 

Ent­de­cken Sie die Pro­jekt­ak­ti­vi­tä­ten.

Wer wir sind – eine wach­sende Partnerschaft

Unter der Koor­di­na­tion der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar in Deutsch­land bringt das Pro­jekt „Inclu­sive Cities“ aka­de­mi­sche Partner­institutionen aus dem Liba­non (Notre Dame Uni­ver­sity-Louaize), Oman (Sci­en­ti­fic Col­lege of Design in Mas­kat) und Ägyp­ten (Uni­ver­si­tät Alex­an­dria) zusam­men. Um die Ver­bin­dung zur loka­len Pra­xis und zu zivil­ge­sell­schaft­li­chen Per­spek­ti­ven zu stär­ken, sind zudem wei­tere lokale Akteure außer­halb des uni­ver­si­tä­ren Bereichs in die Part­ner­schaft eingebunden. 

Diese Part­ner­schaft ver­eint Fach­wis­sen aus den Berei­chen Stadt­for­schung, Archi­tek­tur, design­ori­en­tierte Dis­zi­pli­nen sowie den Geis­tes- und Sozi­al­wis­sen­schaf­ten und bün­delt dabei das Wis­sen von Wis­sen­schaft­lern, Prak­ti­kern und gesell­schaft­li­chen Akteu­ren. Indem das Pro­jekt auf die viel­fäl­ti­gen Stär­ken und Fach­kennt­nisse sei­ner Part­ner zurück­greift, för­dert es den Trans­fer von Wis­sen, Erfah­run­gen und bewähr­ten Ver­fah­ren im Hin­blick auf den all­ge­mei­nen Ansatz in Archi­tek­tur und Stadt­pla­nung und trägt zur Ent­wick­lung rele­van­ter Kom­pe­ten­zen inner­halb der Partner­institutionen bei. 

Die Part­ner­schaft ist als sich wei­ter­ent­wi­ckelnde Koope­ra­ti­ons­struk­tur kon­zi­piert und zielt dar­auf ab, wei­tere Syn­er­gien mit rele­van­ten Part­nern und Initia­ti­ven zu erschlie­ßen und sich zu einem nach­hal­ti­gen, regio­nen­über­grei­fen­den Netz­werk „Inclu­sive Cities“ zu entwickeln.

Aus­wir­kun­gen

Neben der Fes­ti­gung der Part­ner­schaft umfas­sen die erwar­te­ten Ergeb­nisse die­ser Akti­vi­tä­ten struk­tu­relle und indi­vi­du­elle Ver­bes­se­run­gen in den Berei­chen Kul­tur­aus­tausch, Lehre und For­schung. Diese Ver­bes­se­run­gen sol­len ver­schie­de­nen Ziel­grup­pen der teil­neh­men­den Hoch­schu­len zugu­te­kom­men, wobei ein beson­de­rer Schwer­punkt auf Stu­die­ren­den und (Nachwuchs-)Wissenschaftlern liegt, die im Rah­men die­ser tech­ni­schen Zusam­men­ar­beit wei­tere Qua­li­fi­ka­tio­nen und inter­kul­tu­relle Kom­pe­ten­zen erwer­ben sol­len. Gemein­sam sol­len diese Ergeb­nisse den lang­fris­tig nach­hal­ti­gen inter­kul­tu­rel­len Dia­log zwi­schen den Part­ner­hoch­schu­len und dar­über hin­aus zu den behan­del­ten The­men stär­ken und aufrechterhalten. 

„Inclu­sive Cities“ zielt dar­auf ab, die lang­fris­tige Zusam­men­ar­beit zu stär­ken und den Aus­tausch von wich­ti­gem Wis­sen zu fördern.

Durch die gemein­same Erfor­schung der ent­schei­den­den Rolle der bür­ger­na­hen Betei­li­gung an der Stadt­pla­nung, den Aus­tausch von Wis­sen über inklu­sive, kon­text­be­zo­gene und kul­tur­sen­si­ble städ­ti­sche Prak­ti­ken sowie die Ver­knüp­fung aka­de­mi­scher Per­spek­ti­ven mit loka­len städ­ti­schen Rea­li­tä­ten kön­nen Part­ner aus bei­den Regio­nen ein stär­ke­res gegen­sei­ti­ges Ver­ständ­nis för­dern, das den Weg für tie­fere aka­de­mi­sche Part­ner­schaf­ten und gemein­same Ansätze zur Bewäl­ti­gung„glo­ka­ler“städ­ti­scher Her­aus­for­de­run­gen in ihren jewei­li­gen Kon­tex­ten ebnen würde. und zu inklu­si­ve­ren Ansät­zen für den städ­ti­schen Wan­del beitragen 

Unser Team

Prof. Frank Eckardt

Prof. Frank ECKARDT

Pro­ject Lead

Bau­haus-Uni­ver­si­tät Weimar

Ger­many

Ahmed Moustafa

M.Sc. Ahmed MOUSTAFA

Pro­ject Coordinator

Bau­haus-Uni­ver­si­tät Weimar

Ger­many

Malena Rottwinkel

M.Sc. Malena ROTTWINKEL

Con­tri­bu­ting Faculty

Bau­haus-Uni­ver­si­tät Weimar

Ger­many

Hani Zgheib

Dr. Hani ZGHEIB

Local Pro­ject Lead

Notre Dame University-Louaize

Leba­non

Ossama Hegazy (restored)

Dr. Ossama HEGAZY

Local Pro­ject Lead

Sci­en­ti­fic Col­lege of Design

Oman

Nevin Gharib

Prof. Nevin GHARIB

Local Pro­ject Lead

Alex­an­dria University

Egypt

Kristine Samra

Dr. Kris­tine SAMRA

Coor­di­na­tor & Con­tri­bu­ting Faculty

Notre Dame University-Louaize

Leba­non

Nadine HINDI

Dr. Nadine HINDI

Coor­di­na­tor & Con­tri­bu­ting Faculty

Notre Dame University-Louaize

Leba­non

Amal Ezzat Soliman

Dr. Amal SOLIMAN

Con­tri­bu­ting Faculty 

Sci­en­ti­fic Col­lege of Design

Oman

AU Nada Muhammad Elzoghby

M.Sc. Nada EL-ZOGHBY

Assistant Coor­di­na­tor

Alex­an­dria University

Egypt

Anouk WIELOCKX

Anouk WIE­LOCKX

Stu­dent Assistant

Bau­haus-Uni­ver­si­tät Weimar

Ger­many

Barbara De Andrade

Bár­bara de ANDRADE

Stu­dent Assistant

Bau­haus-Uni­ver­si­tät Weimar

Ger­many

Koope­ra­tio­nen